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Wissenswertes
So erleichternd es für alle Betroffenen letztendlich ist, wenn dann schließlich eine langersehnte Herztransplantation erfolgreich durchgeführt ist, so schwierig ist es danach für viele von ihnen aber auch, mit dem neuen Leben und den zugehörigen Bedingungen zurecht zu kommen. Viele Ängste und Unsicherheiten drohen anfangs den Alltag zu beherrschen.
Da der Organismus aufgrund seines Immunsystems erkennen kann wenn sich etwas ‘fremdes’ im Körper befindet, ist das neue Organ einer ständigen Bedrohung ausgesetzt.
Ein intaktes Immunsystem erkennt das neue Organ als fremd und greift es an. Es will den Menschen vor dem ‘Eindringling’ schützen, weil es darin eine Bedrohung sieht. Würde es zu einem solchen ‘Angriff’ kommen, dies bezeichnet man als Organabstoßung, würde es unweigerlich zum Organverlust führen.
Um dies zu verhindern, wird der Transplantatempfänger mit Immunsuppressiva behandelt. Das wiederum macht den Körper sehr anfällig. Durch das zu Beginn der Therapie sehr stark abgeschwächte Immunsystem droht für den Patienten ständig die Gefahr einer Infektion. Dies zu verhindern, bedarf klarer Verhaltensweisen. Die verlässliche Einhaltung bestimmter Regeln, minimiert derartige Risiken sehr stark, kann sie jedoch nicht ganz ausschalten. Der Umgang mit dieser Situation führt im allgemeinen zu der oben erwähnten Unsicherheit.
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